Samstag, 24.10. 2026
10 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr

Sonntag, 25.10.2026
10 – 13 Uhr und 14 – 16 Uhr

Der Workshop ist für alle Interessierten ab 18 Jahren offen, Vorkenntnisse sind keine erforderlich.

 

 

In diesem Workshop erforschen wir die Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers mit den Elementen des Physical Theatre. Bewegung, Rhythmus, Präsenz, Spiel und Körperlichkeit werden zu Mitteln, um Beziehungen, Gefühle, Konflikte und Geschichten sichtbar zu machen – ganz ohne Worte.

Wir dialogisieren mit dem Körper: Wir reagieren aufeinander, ahmen uns nach, provozieren, unterstützen und überraschen uns. Mit Musik, Improvisation und Partnerübungen erforschen wir Nähe und Distanz, Vertrauen und Fremdheit, Konkurrenz und Kooperation, Kraft und Verletzlichkeit. Dabei begegnen wir dem Unbekannten, gehen aufeinander ein und entdecken, wie aus einem Gegeneinander ein gemeinsames Spiel entstehen kann. Was passiert, wenn wir nicht mehr versuchen, grösser, schneller oder stärker als die anderen zu sein, sondern unsere Kräfte verbinden?

Durch spielerische Übungen, Partnerarbeit und Improvisationen experimentieren wir mit Körpergewicht, Dynamik, Rhythmus und körperlicher Kommunikation. Es darf kraftvoll, leicht, akrobatisch, absurd, poetisch oder ganz still werden. Wir untersuchen, wie aus einer Bewegung eine Handlung entsteht und wie wir miteinander erzählen und uns verstehen können, ohne dieselbe Sprache zu sprechen.

Infos

-> Wer
Der Workshop ist für alle Interessierten ab 18 Jahren offen, Vorkenntnisse sind keine erforderlich.

-> Kosten: 200.– bis 400.–* (Richtpreis 300.-) / für Mitglieder 150.-

-> Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.

* Theater Süd will sein Angebot allen zugänglich machen. Anstelle eines fixen Betrages wird eine Bandbreite angegeben, in welcher sich der individuelle Betrag bewegen soll.

Leitung

© Tim Müller

 

Sarah Speiser absolvierte ihr Physical Theatre-Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seit ihrem Abschluss spielt sie als freiberufliche Schauspielerin unter anderem am Theater Basel, Vorstadttheater Basel, Musical Theater Basel, Theater Chur, Ringlockschuppen in Mülheim a.d.R., Schlachthaus Bern sowie an vielen Festivals in Deutschland und der Schweiz. Schon zehn Jahre tourt sie erfolgreich mit ihrem eigenen Stück „Großer Bruder“ durch die ganze Schweiz, spielte außerdem in den Hausproduktionen vom Vorstadttheater „Affenhaus“, „Das Lehrerzimmer“ und im Stück „Merlin oder Das wüste Land“ in Basel.

Sie inszeniert als Regisseurin in der freien Szene, zBsp. am Theater Heilbronn, am Altonaer Theater Hamburg oder am Gostner Hoftheater Nürnberg. Mit dem Stück, „How to Date a Feminist“ (Gostner Hoftheater) wurde sie in der Kategorie Komödie nominiert und nach Hamburg an die Privattheatertage eingeladen.

Seit 2017 gehört sie fest zum Regie-Team der Gandersheimer Domfestspiele, inszenierte sechs Jahre in Folge die Kinder- und Familienstücke, sowie 2024 das Schauspiel „Mord im Orient-Express“, im Jahr drauf „Ein Sommernachtstraum“ von W. Shakespeare. Dieses Jahr machte sie Regie bei „Die acht Frauen“ von Robert Thomas. Seit 2018 schreibt sie mit Dramaturgin Jennifer Traum eigene Stückfassungen.

Sarah Speiser arbeitete auch über 10 Jahre als Theaterpädagogin am Theater Basel, an der FMS Basel (Fach: Schauspiel), sowie an der Musikschule Muttenz, da inszeniert und choreografiert sie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

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